Bedien- und
Beobachtungssystem
für MICON Prozessstationen P100 und P200
auf der Basis FIX 32 von der Firma Intellution

Nebenstehend finden Sie eine Beispiellösung. Um eine größere Darstellung zu erhalten
bitte auf Grafik klicken. |

Nebenstehend finden Sie eine Beispiellösung. Um eine größere Darstellung zu erhalten
bitte auf Grafik klicken. |
Systembeschreibung
FIX 32 mit MICON - Kopplung
Das Bedien- und Beobachtungssystem für die MICON -
Prozeßstationen basiert auf dem Softwarepaket FIX 32 von der Fa. Intellution. Die
Modularität und die Offenheit dieser Systemsoftware erlaubt dem Anwender unterschiedliche
prozeßnahe Komponenten unter einer einheitlichen Bedien- und Beobachtungssoftware
zusammenzufassen. Dabei nutzt das FIX 32 das Microsoft Windows NT 4.0 Betriebssystem in
Verbindung mit handlesüblichen Pentium PC´s als Operator- und Serverstationen. Die
Kopplung zu den MICON-Prozeßstationen erfolgt über intelligente 8-fach
Schnittstellenkarten, wobei jeder MICON-Prozeßstation eine eigene Schnittstelle
zugeordnet ist. Unter Verwendung dieser Struktur kann ein durchgängiges, redundantes und
modulares Systemkonzept realisiert werden.
Aufgrund der offenen Struktur der FIX 32 Software können
weitere unterlagerte Systeme eingebunden werden. Für diese Kopplung stehen eine Vielzahl
von Treibern (ca. 100) zur Verfügung (z. B. Siemens H1-Bus, Modbus, Eurothermbus T3500,
Siemens Teleperm, Siemens S7 usw.)
Die Schnittstellenkarten nehmen alle relevanten
Prozeßsignale der MICON-Stationen auf und reichen sie an die interne I/O-Schnittstelle
des Softwarepaketes FIX 32 weiter. Diese Kommunikation läuft zyklisch und gewährleistet
einen schnellen Datenaustausch mit jeder Station. Alle Reglerparameter (P, I, D, usw.)
sowie alle Parameter der analogen Eingänge werden auf Anforderung bei einem Bildaufruf
abgefragt.
Die Schnittstellenkarten werden in Serverstationen
eingebaut, die alle Prozeßdaten aufnehmen und über ein Netzwerk an die entsprechenden
Bedienstationen weiterleiten. An jede Serverstation können bis zu 24 MICON P-200 (max. 96
P-100 als 2-LOOP´er) Prozeßstationen angeschlossen werden. Bei Systemen, die mit mehr
als 24 P-200 Stationen arbeiten, besteht die Möglichkeit weitere Serverstationen in das
System einzubinden. Die Anzahl der MICON-Prozeßstationen im gesamten System ist jedoch
auf 96 Stationen begrenzt.
Zur Erhöhung der Betriebssicherheit kann das System auch
redundant ausgeführt werden.
Alle Daten, die von den Serverstationen aufgenommen werden,
können über eine DDE-Schnittstelle an ein betriebsinternes Datennetz für das
innerbetriebliche Rechnungswesen weitergeleitet werden. Die Übertragung an Softwarepakete
wie EXCEL, MICROSOFT WORD, MICROSOFT ACCESS usw. ist ebenfalls möglich.
Immer häufiger wird auch der Wunsch nach mehr Infomationen
von den Verfahrensingenieuren geäußert. Das System FIX 32 stellt für diese Wünsche ein
Softwarepaket zur Verfügung, indem über das betriebsinterne Netzwerk, auf dem PC des
Verfahrensingenieurs, die gleichen Standardbilder, Fließbilddarstellungen, historische
Trends, usw. zur Verfügung stehen. Ein Eingriff in den Prozeß ist von dieser Station
nicht möglich.
- Standardgrafiken / Fließbilddarstellung
Für die Bedienung, Beobachtung und Parametrierung der
MICON-Stationen stehen im System entsprechende Standardbilder zur Verfügung. Hierbei
handelt es sich um Regelkreisdarstellungen, Eingangsdarstellungen, Darstellung von Merkern
(VD´s), Alarmdarstellungen, Darstellung von historischen Trends, usw.. Eine
Vorkonfiguration der angeschlossenen Prozeßstationen ist ebenfalls enthalten.
Die Bedienung in freien Fließbilddarstellungen erfolgt
über Einblendbilder. Bei Anwahl eines Reglerfeldes wird das zugehörige Einblendbild mit
allen relevanten Daten in das Fließbild eingeblendet. Nach Anwahl des entsprechenden
Parameters (z. B. Sollwert, Reglerausgang oder Betriebsart) kann ein neuer Wert eingegeben
und mit Bestätigung übernommen werden. Gleiches gilt für analoge Eingänge, binäre-
und analoge Merker.
- Konfiguration der MICON - Prozeßstationen
Zur Konfiguration der MICON - Prozeßstationen steht das
Programm "Konf-Tool" zu Verfügung. Dieses Programm läuft ebenfalls unter
Windows NT und ist parallel zur Bedienung und Beobachtung lauffähig.
Die Konfigurationserstellung erfolgt nach den üblichen
Konventionen der MICON - Prozeßstationen und stellt zusätzlich eine Unterstützung bei
der Erstellung bzw. Änderung der Konfiguration einer MICON - Prozeßstation zur
Verfügung, indem es bereits bei jeder Eingabe automatisch entsprechende Kurzkommentare
als Hilfe zur Verfügung stellt. . Durch diese Funktion kann größtenteils auf das
Konfigurationshandbuch verzichtet werden.
Die mit "Konf-Tool" erstellte Konfiguration kann
anschließend in eine Dokumentation umgewandelt werden. Um eine übersichtliche
Konfigurationsstruktur zu gewährleisten, kann diese Dokumentation zeilenweise mit
entsprechenden Kommentaren versehen werden.
Eine weitere Funktion ist das Auslesen der Konfiguration
aus den vorhandenen Prozeßstationen. Diese Funktion gewährleistet eine schnelle und
zeitsparende Übernahme der vorhandenen Konfigurationen in das neue Leitsystem. Diese
Konfigurationen können ebenfalls in eine Dokumentation umgewandelt und zeilenweise mit
entsprechenden Kommentaren versehen werden.
- On-Line Überprüfung der Konfiguration
Eine weitere Hilfe stellt das "Konf-Tool" bei der
Überprüfung der Konfiguration zur Verfügung, indem die Funktionswerte der MICON -
Prozeßstation "ON-LINE" auf dem Monitor dargestellt werden. Diese
Funktionswerte werden zyklisch abgefragt und stellen den momentaren Zustand der
Prozeßstation dar. Gleiches gilt für alle binären Werte der MICON - Prozeßstationen.
|